Greifen die Neuerungen
Man war bei den Vorplanungen darauf bedacht, eine Neugestaltung, positivere Darstellung und eine Interesse weckende Präsentation zu vermitteln, um die Teilnerzahlen am Schützenfest zu steigern oder zu erhalten. Auch weil in diesem Jahr kein Schausteller bereit war nach Lochtum zu kommen. Am Tag der offenen Tür war eines deutlich geworden, es muss etwas für die Kinder geboten werden, dann sind die Eltern mit dabei.
So war es gelungen die Hüpfburg für beide Tage des Festes zu buchen. Ein Schritt der sich als richtig erwies. An beiden Tagen war sie ein beliebter Treffpunkt, nicht nur für die Kleinen.
Das Kinderkönigsschießen wurde in diesem Jahr mit einer Laseranlage, die vom Ehepaar Rothhardt aus Langelsheim zur Verfügung gestellt und betreut wurde durchgeführt. Auch hier war es der Renner, der zum Schluss von den Erwachsenen richtig belagert wurde. Unser Dank geht an die Beiden aus Langelsheim.
Am Freitag war neben den Königsschießen wieder das Pokalschießen ermöglich. Was für einige als indirektes Probeschießen genutzt wurde, die guten Ergebnisse dokumentieren das.
Des Weiteren wurden das „Neue Berghornisten-Corps“ für eine Darbietung gebucht.
Es gab also viele Neuerungen gegenüber der Vorjahren und man war gespannt wie sich diese Auswirkten.
Der Freitag begann ab 17 Uhr mit Königsschießen, wie zu erwarten war der Start etwas träge, man musste sich erst einmal warmlaufen. Ab 19 Uhr ging es dann zur Sache. Die Berghornisten mischten das Schützenhaus auf. Die Stimmung war gut und der Schießbetrieb lief.
Der Sonnabend startete mit dem Wecken der Schützen durch den Spielmannzug. An den ersten Stationen wurden die Mitglieder mit den Musikstücken aus dem Bett geholfen. Das Abholen der Könige am Nachmittag, war wie immer ein nicht einzuplanender Abschnitt. So kam man eigentlich wie jedes Jahr, später am DGH an. Kinderkönigschießen und Kinderfest mit Disko füllte die Zeit aus. Für die Erwachsenen stand Kaffee und Kuchen bereit.
Die Proklamation der Kinderkönige zeigte ihre Tücken, da nicht allen bewusst zu seien schieß, dass der König anwesend sein muss. Aber dieses Problem wurde auch gemeistert. Die Vorbereitungen für den Höhepunkt des Abends, die Proklamation der neuen Vereinskönige liefen an.
Nach der Pokalvergaben wurden zuerst die Jugendlichen Könige gekürt, bevor es bei dem Erwachsen ernst wurde. Die Proklamation hatte alles zu bieten was es geben kann. Neben unerwarteten Königen, gab es Wiederholungstäter und einen Doppelkönig. Alle hatte eines gemeinsam, die überschwängliche Freude über den errungenen Königstitel.
Schützenkönige 2026

Von links: 1. Vorsitzender Patrick Blüher
Kinderkönig: Tristan Bökelmann; Juniorenkönigin: Franziska Schulze; Schülerkönig: Oskar Schunk; Großer König: Philip Klingenberg; Volkskönigin: Jessika Beer; Kinderkönigin: Lena Wölleke; Ringkönigin: Marianne Hübner; Große Königin: Petra Jahns; Jugendkönig: Linus Bock; Lichtpunkt Bester: Emil Schunk; Pistolenkönig: Knut Warnecke; Ringkönig und Hirschkönig: Wilfried Höpfner.
Danach gab es nur noch eines, sich freuen und feiern bis in den nächsten Tag. Aber nicht übertreiben, denn am Sonntag um 11 Uhr wurde zum Schützenfrühstück gebeten und Anwesenheit ist Pflicht. Bei der Blasmusik des Hans-Heinrich-Hütte Corps wurde eine Andacht gehalten, Reden geführt und Ehrungen vorgenommen. Nach dem Essen trat etwas Ruhe ein bis um 16 Uhr die Tombola wieder den Saal füllte. Unter Jubel wurden die einzelnen Preise dem Gewinner überreicht. Den Hauptpreis, ein Kinderfahrrad, ging an Rosel Fehland. Sie hat sich sehr gefreut, obwohl sie selber den Preis nicht nutzen wird, ein entsprechender Nutzer wird sich hier leicht finden.
Abschließend kann gesagt werden, alle Neuerungen haben sich bewährt und werden in dem nächsten Jahr, wenn auch etwas abgewandelt, wieder ihren Einzug im Festprogramm haben.
Ehrungen 2026

Von links:
Teller der Stadt Goslar: Bärbel Sturm; 25 Jahre DSB: Silke Quentin; Susanne Höpfner; Bronze Nadel KSV: Julia und Alexander Hauer; 15 Jahre NSSV: Andreas Kampe;
50 Jahre Verein: Knut Warnecke, Utz Schrader; 55 Jahre Verein: Hans-Otto Lubitz; 25 Jahre DSB: Wilfried Hartge; 40 Jahre Verein: Ruth Matschke; 55 Jahre Verein: Manfred Dieber; 40 Jahre Verein: Rouwen Brunke; 40 Jahre DSB: Rolf Sturm; 70 Jahre Verein: Rolf Kühne.
1 Vorsitzender: Patrick Blüher; 2. Vorsitzende; Teresa Fulst.
Nicht auf dem Bild:
15 Jahre NSSV: Thomas Beer, Gerald Fulst, Anke Dege, Lukas Totz, Niklas Totz. 50 Jahre DSB: Helmut Tietze, Gerhard Taube, Peter Koschwitz. 55 Jaahre Verein: Helmut Tietze
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